Aus G.(Punkt) wird Fr. Blume – oder VOLL verheiratet

Hallo liebe Freunde der Hochzeitscrasherei,

nachdem mittlerweile durch Polterabend und Junggesellenabschied meine Leber das Arbeiten schon fast eingestellt hat, widmen wir uns nun dem großen Finale: die Hochzeit(sfeier) von Yamina und Marc; was war ich froh dass das Elend nun endlich eine Ende nehmen wird…

Los gings auf dem Standesamt in der Limbacher Mühle, wo schon viele feierfreudige Gäste auf den Startschuss warteten; und nach einer kleinen Verzögerung ging es dann auch schon los.  Alles relativ normal, wenn da, – ja wenn da – nicht diese ständigen Bemerkungen des Standesbeamten bezüglich „Limbacher Hof“ gegenüber Yamina gefallen wären…und so standen auch schnell viele Fragezeichen über den männlichen Zuhörern: Woher kennen die sich überhaupt? Was hat Yamina vor Marc so alles getrieben (kleines Wortspiel)? Waren vielleicht die Rocker am JGA doch auf der Suche nach Bosco, um alte Schulden einzutreiben? (darf man in einem öffentlichen Blog „Nuttenpreller“ schreiben?) Naja, das Ganze wird wohl nie aufgelöst werden, und so hackte man das auch schnell wieder ab und konzentrierte sich wieder auf die Feierlichkeiten.

Und auf die Häppchen und das Bier danach! Und da Standesamt total durstig macht war der Biervorrat auch schnell aufgebraucht; alles kein Problem, wenn man Elvis eingeladen hat…der findet wahrscheinlich noch in der Sahara ne Tankstelle, um Dosenbier zu kaufen. Und beim Saufen haben wir uns auch nicht von Boscos stundenlangem Gesäge stören lassen.

Nach ein wenig Vorglühen ging es alsbald dann auch zur eigentlichen Location nach Kohlhof, wo man schon erwartungsvoll mit einem Begrüßungssekt empfangen wurde…Sekt? Nee, lieber doch gleich ein kühles Bier. Gesagt, getan, und so nahm alles seinen üblichen Lauf. Bier, Essen, Wein, Essen, Martini (der rote Martini wurde leider im Ostflügel relativ zügig vernichtet), Bier, Essen, Wein, Bier, Essen, Cocktails, Bier, Cocktails, Whisky (so ungefähr in dieser Reihenfolge und noch ein bisschen weiter)

Dazwischen stets das übliche hochzeitliche Pflichtprogramm (kenne mich da ja aus): Hochzeitsrede, Andenkfotos etc. etc. Auch das übliche Reise-nach-Jerusalem-Spiel durfte natürlich nicht fehlen; und obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon kaum mehr laufen konnte, habe ich meine Gegner eiskalt in die Schranken gewiesen und das Ding gewonnen; es war fast unmöglich, bei diesem Spiel nicht zu gewinnen. Was ich gewonnen habe? Der Gewinn war, nichts zu verlieren…logisch, oder?

Andere Gäste hatten leider bei dem Gläserlabyrinth nicht so viel Glück und haben verloren…erst die Brille, dann das Bewusstsein…wenn da mal nicht der Schwiegervater von Fr. Blume dahintergesteckt hat 😉 Getreu dem alten Spruch: „War dein Vater Glaser?“. Vielleicht wollte er sich auch nur die Tanzeinlage sparen…die Hürde vom Polterabend war auch einfach zu hoch…

Getanzt hat dann aber doch noch das Brautpaar…zu dem Al-Bund-Kult-Song „Love and married“; bleibt zu hoffen dass dies nicht Sinnbild ihrer weiteren Ehe darstellen wird 😉

Der weitere Abend dann ohne Skandale…der Cocktailmann hatte wohl nächsten Tag einen Tennisarm vom vielen Mixen…und auch die übrigen Bedingungen wurden nicht vorzeitig von Ihrer Pflicht entlassen, bis auch wirklich jeder am Limit war; zu guter Letzt wurde dann noch hier und da der „kleine Gruß aus der Küche“ als „kleiner Gruß an den Gärtner“ weitergegrüßt…(Name des/der Täter[s] müssen aus datenschutzrechtlichen Gründen anonym bleiben!)

Und so war dann auch alles irgendwie alles ziemlich schnell vorbei und ich sage nur: Gott sei Dank! Jetzt haben wir mal ein bisschen Luft, um dann bei Stromo mal richtig zuzuschlagen 😉

LG Emil

PS: ich glaube ich habe noch irgendwas in dieses Gästebuch geschrieben…war bestimmt alles nur nett gemeint 😉

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