Aus dem Archiv: Anatomie eines Junggesellenabschied, Dez 2008

Hallo Freunde der vergangenen Ane(c)kdoten,

hier habe ich mal was aus dem Archiv gekramt…knapp 2,5 Jahre her…wie alles begann:

Freunde der Donauwelle,

 also wenn ich jedes Wochenende auf einen
Junggesellenabschied müsste, könntet ihr mich bald
einliefern…Getreu dem Motto: „Wo früher meine Leber
war, ist heute eine Minibar!“. Ich versuch’s einfach
mal zu rekonstruieren…

19.15 Uhr: Treffpunkt Real Bexbach; die Zusammensetzung
der Teilnehmer macht mir schon Angst; es wird erstmal
für Verpflegung gesorgt; der Bräutigam hat den
Berenzen-Gürtel lässig um die Schulter wie Rambo seine
Munition.
19.45 Uhr: Bahnhof; der Gürtel ist fast alle
20.15 Uhr: Zwischenstop Neunkirchen; die Vorräte
schrumpfen, Otto pisst in den Bahnhof
21.15 Uhr: Ankunft in SB; keine Vorräte mehr; jetzt
müssen wir alle pissen, sind aber noch sittsam und
gehen aufs WC
21.45 Uhr: kurzer Stop Weihnachtsmarkt; der
Jägermeister-Schoko-Sahne mit Strohhalm geht direkt in
die Synapsen.
22 Uhr: im Langenfeld gibt’s das erste Weizen; Frank
wird von der Bedienung als Tussi entlarvt; die Stimmung
steigt
23 Uhr: Stammkneipe; jetzt wird es langsam hässlich;
Tequilla, Wodka, Pils in Strömen; ich schlage den
Bräutigam bei Alkoholblasen um satte 0,3 Promille; was
ich da jedoch auf dem Tacho sehe, macht mir ganz schön
Angst für diese Uhrzeit; egal, der nächste Tequilla
steht schon da.
? Uhr: Short Eck; die Stimmung könnte nicht besser
sein; mittlerweile wissen wir schon gar nicht mehr,
warum wir überhaupt unterwegs sind und wer denn
eigentlich heiraten geht.
? Uhr: Feinkost Schmidt: die ersten Opfer müssen ein
Schläfchen halten; ich lerne den Besitzer kennen, der
uns pausenlos und sehr günstig mit Shootern versorgt;
was und wie viel, keine Ahnung! Trotzdem danke Dieter!
? Uhr: Garage; ich treffe ein paar alte
Studienkollegen. Die WI’ler saufen doch am besten. Ich
treffe Anke. Ich schlichte einen Streit zwischen
Leuten, die ich gar nicht kenne. Einige schaffen es
trotz der lauten Musik, ein wenig zu schlafen. Mir
gelingt das nicht, die Party geht weiter.
? Uhr: während sich der Trauzeuge schon verdrückt hat
kriegen Otto und ich den Hals nicht voll genug und
gehen in eine weitere Disse.
? Uhr: der Bräutigam ruft an, wollte schon eine
Vermisstenanzeige aufgeben; jetzt wird’s wohl dann doch
langsam Zeit.
? Uhr: Rückfahrt mit dem Zug; sind wir schwarz
gefahren? Hab ich geschlafen?
7 Uhr: Ankunft Bahnhof NK; ich versuche den Bräutigam
zu überreden, zu kotzen. Die Sau wehrt sich. Einige
Beziehungen werden aufgrund der fortgeschrittenen
Uhrzeit auf die Probe gestellt.
7.15 Uhr: Die Nacktbar hat schon geschlossen, SKANDAL!
7.30 Uhr: wir setzen den Bräutigam daheim ab; das war
nun die letzte Tour mit meinem Kusseng als Junggeselle;
und man kann nicht sagen, dass wir es nicht noch mal
richtig krachen haben lassen! Ich bin stolz auf dich!
8 Uhr: Jetzt liegt er auch endlich im Bett und hofft,
das so schnell niemand mehr nen Junggesellenabschied
feiert…

How do I walk boys?

t.b.c.

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