Emils großer Tag: Hochzeit und Feier

Hallo Freunde des straffen Hochzeitssmoking!

Viele von Euch werde ich hier nix Neues erzählen können, da ihr ja live dabei wart; alle anderen will ich auch nicht mit irgendwelchen sülzigen „was ein Traumtag“ oder „der schönste Tag meines Lebens“ Phrasen langweilen! Anstatt dessen gibt es direkt Fakten, Fakten, Fakten! Also hier meine persönlichen Highlights meiner Hochzeit, kurz und knackig:

– es sind noch alle Autos in dem Zustand, an dem sie auch zuvor waren! was so eine Handbremse auch alles ausmachen kann…

– der große Moment, die Frage, auf die Frauen ihr ganzes Leben lang hinfiebern: „Willst du Anke Bernd zu deinem Mann nehmen….“; kein Zögern, kein Überlegen, wie aus der Pistole geschossen „Ja ich will“. Alles wenig spektakulär, so wie man es schon oft in Funk und Fernsehen erlebt hat! Wäre da nicht der kleine Till, seines Zeichens Sohn von Dr. Rob (nicht verwandt und verschwägert mit Dr. Bob aus dem Dschungel) und jüngstes Mitglied im Ruffing-Familiennachwuchsclan. Dieser kleine Mann hat es sich nämlich nicht nehmen lassen, nach Anki’s „Ja“ mit einem kinderschrillen „Waaaas?“ die gesamte Kirche zu erheitern. Absolut grandioser Auftritt des kleinen Tillomat! Großer Respekt, wie einstudiert! Passender gings nicht!

– Doch das war noch nicht alles, der kleine Mann war ja auch noch als Ringträger engagiert. Mit Schokomäusen soll man ihn dann nach vorne locken, so die Empfehlung der leiderfahrenen Mutter. Problem nur: Kirche macht hungrig, und so hat der kleine Till die Ringübergabe aus Eigeninteresse ein bisschen nach vorne verlegt! Steht dann nämlich plötzlich neben mir am Altar, legt die Ringe brav neben mich…mein Lächeln war dann wohl für ihn das Zeichen, dass alles gut geklappt hat; und so kam wie aus der Pistole geschossen „Krieg ich jetzt meine Schokomäuse?“. Am liebsten hätte ich ihn zusammen mit den Schokomäusen gefressen!

– die Hochzeitsreden hielten dann auch für alle etwas bereit…von Freunden 2. Wahl und Freibiergesichtern bis zu klammernden Schwiegervätern und ehrenvollen Geburtstagsgästen.

– mein Favorit ganz klar: unser „etwas anderer“ Hochzeitstanz…hat mich wirklich gefreut, dass der so gut ankam und die Menge auch wirklich angeheizt hat….hier nochmal der Link für alle, die ihn noch nicht gesehen haben. So viel auch zum Thema „Eigenlob stinkt“..

http://youtu.be/WCuK_JQPGvM

– zur späten Stunde dann noch ein weiteres Highlight: die Reise nach Jerusalem…eigentlich ein sehr beliebtes KINDERGARTENspiel, aber mit ein wenig Alkohol kann man auch hier die Massen verzücken; zudem in einer Variante, in der die ausgeschiedenen Mitspieler dem Brautpaar einen „Dienst“ erweisen müssen. Hier hat sich vor allem Cousin Booger von seinen Mitspielern abgesetzt….zufällig als Ersatz eingesprungen, und direkt den „Hauptpreis“ in Form einer Autowäsche innen/außen gewonnen…viel Spaß Herr N. :-)

– leider gibt es bei solchen Spaßspielen auch immer eine Schattenseite, nämlich die hochmotivierten Mitspieler, die nicht verlieren können, alles für den Sieg tun würden, dabei förmlich über Leichen gehen. In diesem Falle war es eine Besucherin aus BW, nennen wir sie hier mal Lena…diese wollte ihren Aufenthalt im schönen Saarland wohl unbedingt mit einem Sieg krönen, und dafür war ihr jedes Mittel recht! Und so was auch wenig verwunderlich, als besagte Lena ihrer Konkurrentin einfach den Stuhl unterm Hintern weg zog und sich selbst darauf niederließ…die liebe Konkurrentin dagegen landete grandios auf ihrem Hinterteil und verweilte minutenlang in einem Schockzustand! Nur dem lieben Gott ist es wohl zu verdanken, dass es hier keine ernsthaften Verletzungen gegeben hat. Gewonnen hat sie trotzdem nicht…Also mein Tipp für alle, die solche Spiele bei ihrer Hochzeit machen wollen: macht mit den Mitspielern vorher Psychotests!

– Last but not least möchte ich von 2 Schwestern berichten, die bei den Scherzen über die Freibiergesichter fromm und scheinheilig auf der Gegenseite gesessen haben…noch!Bei dieser prunkvollen Feier wollte zumindestens eine der beiden dem Brautpaar helfen, kosten zu sparen….Also dachte sie sich, lass ich doch das Essen einfach wieder hier, dann berechnen sie es vielleicht nicht…Der Gedanke war gut, aber leider wurde das Essen dann doch berechnet, der zurückgelassene Karottensalat dann auch nicht mehr verwertet…Zu diesem Zeitpunkt hat sich die andere Schwester gerade lustig über das Übel ihrer Schwester gemacht…aber auch nicht lange…Schwestern leiden eben gerne zusammen…Was wirklich passiert ist weiß wohl keiner mehr so genau…das man laute Stöhngeräusche aus dem Frauenklo gehört hat, aus dem dann Sekunden später der Freund herauskam, lässt die Gerüchteküche natürlich weiter kochen…Aber schön wars trotzdem.

– zum Ende der Nacht wurde es aber nochmals romantisch…es war die Zeit der Barden, die ihren Geliebten das ein oder andere Ständchen vortrugen…und um ihre Liebe auch vollends unter Beweis zu stellen und die Magie der Liebe zu zeigen, brachten sie sogar einen normalen Schraubenzieher dazu, die Klangqualität eines Mikrofons zu ersetzen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

So Leute, dass waren jetzt nur wenige der Highlights eine fantastischen Tages! Danke nochmal an alle!

LG Emil

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