Just married…Drama in drei Akten – Akt 3

Hallo Freunde des polternden Geschirres,

weiter geht’s mit den kuriosen Erlebnissen von Anki + Emil im Rahmen Ihrer Hochzeit (und der kirliche Part und die Feier stehen ja erst noch bevor….)

Heute Akt 3 “kühles Bier und der Polterabend”:
Freitag, 19.15 Uhr: der Polterabend geht los  (ca: 7h nach Standesamt)

Nachdem sämtliche Hürden genommen waren, Anki und ich uns unter äußerstem Stress das Ja-Wort gegeben hatten, stand nun einer gelungenen Party in Form des Polterabends nichts mehr im Wege; und viel Alkohol war jetzt mit Sicherheit von Nöten…alle Vorbereitungen waren getroffen, die Getränke (mit dem richtigen Schlüssel) aus dem Kühlwagen an die Theke transportiert, und der Container war tatsächlich auch am richtigen Fleck. Zeit also, die durstigen und gestressten Sahara Kehlen mit etwas kühlem Bier zu befeuchten….

Doch schon nach dem ersten Anstich kam die Schreckensnachricht: das Bier ist warm! Verzweifelung! Ungläubigkeit! Fassungslosigkeit! Ein kurzer Blick in den Kühlwagen (wieder mit dem richtigen Schlüssel), und das Problem war erkannt…Der Kühlregler steht auf Stop anstatt auf Automatik, trotz dessen der Kühlwagen schon 24 am Strom hing, war die Kühlung nicht (mehr) aktiv, warum auch immer…Blutdruck im negativen Bereich, Puls: Fehlanzeige!

Selbst nach dem ersten Schock war keine alternative in Sicht, also hilft nur eins: warmes Bier saufen und hoffen, dass man es nach dem dritten Bier schon nicht mehr merkt; mein erstes Bier hatte dann auch den Geschmack von eingeschlafenen Käsefüßen, und ja, ich musste es regelrecht an mich schütten! In diesem Moment ging erstmal die Welt für mich unter, nicht wegen den Gästen…was die saufen war mir egal, aber ich SELBST brauchte doch kühles Bier!!! Wie vermutet war’s aber auch mir nach dem 3. egal…obwohl selbstverständlich keiner der Gäste es ausließ, mich permanent daran zu erinnern…

Also gab’s an dem Abend warmes Bier und kalten Kamillentee, was die Gäste letzendlich doch nicht vom Saufen abhielten; einigen Gaubrüdern hat das warme Bier wohl etwas auf das Denkvermögen geschlagen, sonst hätten sie nicht die ganze Nacht an meiner Schwester gebaggert, unseren „Stiefvater“ abgefüllt und danach meinen Vater nachgepfiffen…aber auch mit den beiden war es richtig lustig, ging ja Gott sei Dank kein Staub ins Maul! Und so hatten wir dann auch erst am nächsten Nachmittag um 15.15 Uhr das letzte warme Fass Bier leer…der Kater hält sich wohl beim warmen Bier in Grenzen :-)

Ansonsten war es (aus meiner Sicht) ein gelungenes Fest…die Gäste haben in regelmäßigen Abständen per Porzellan den Depp mit mir gemacht, wobei da vor allem und verhäuft die Kollegen von der S-Mafia unschön aufgefallen sind ;-)…Hier kann ich jedem raten, auch kleine Schippen zu kaufen, damit die kleinen Kinder das Zeug wieder zurück in den Container schippen können :-)

An dieser Stelle auch nochmal Danke an alle, die beim Auf-/Abbau und beim Zappen geholfen haben! Auch im Namen meiner Frau.

Ich hoffe von der kirchlichen Hochzeit und der anschließenden Feier gibt es weniger zu berichtigen…(was wahrscheinlich dran liegt, dass ich mich nicht mehr erinnern kann)

LG

Bernd Ruffing, geb. Ruffing

PS: als guter Gastgeber habe ich dann auch meine beiden alten Kriegskameraden Andi & Marc beim Lattenschießen gewinnen lassen 😉

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